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Die 1 Säule einfach erklärt

Die 1. Säule befasst sich mit der Staatlichen Vorsorge und beinhaltet die Alters- und Hinterlassenenversicherung AHV, die Invalidenversicherung IV, und die Ergänzungsleistungen.  


Das Ziel der 1 Säule ist die Sicherung der finanziellen Existenz.

 

Die Alters- und Hinterlassenenversicherung AHV

Die AHV ist eine obligatorische Versicherung. Sie sichert bei der Pensionierung in Form von einer Rente die finanzielle Existenz. Ausserdem bezahlt Sie im Todesfall Hinterlassenenrenten an Witwen, Witwer und Waisen


Wie wird die 1. Säule finanziert?

Alle Beschäftigten Personen mit Wohnsitz in der Schweiz bezahlen die AHV- Prämie. Die Prämie wird durch den Arbeitgeber direkt vom Lohn abgezogen. Der Arbeitgeber bezahlt 50% und der Arbeitnehmer 50% der Prämie. Beiträge sind ab dem 17. Altersjahr bis zum ordentlichen Rentenalter (Frauen 64 und Männer 65) zu begleichen.


Wie lange ist die Beitragsdauer und was passiert bei Beitragslücken?

Anhand der Beitragsdauer wird die Rente nach Pensionierung berechnet. Männer haben eine Beitragsdauer von 44 Jahren und Frauen von 43 Jahren. Nur wenn in allen Jahren die Beiträge bezahlt werden erhält man bei der Pensionierung die volle Rente. Ansonsten erhält man durch die AHV massive Kürzungen. Nichtbezahlte Jahre kann man maximal innerhalb von 5 Jahre nachzahlen. Deshalb ist es wichtig, seine AHV Konto regelmässig zu kontrollieren. Beitragslücken entstehen zum Beispiel bei einem Auslandaufenthalt, bei einer beruflichen Pause, bei einer Auszeit, wenn man nicht erwerbstätig ist usw. Man muss auch darauf vertrauen, dass der Arbeitgeber die Beiträge bezahlt. Wir von der Finanzdurchblick überprüfen diese Abrechnungen Ihres AHV Kontos (IK) damit es bei Pensionierung nicht zu bösen Erwachen kommt.


Wie hoch ist meine Rente bei der Pensionierung?

Die Grundlage für die Berechnung Ihrer Rente bildet das sogenannte individuelle Konto IK. Darauf werden die Einkommen jedes Jahres festgehalten. Aufgrund des durchschnittlichen Einkommens über alle Jahre wird Anhand der Skala 44 oder bei Frauen Skala 43 die Rente berechnet. Einzel Personen haben Anspruch auf eine Einzel Rente, die von Gesetzes wegen nicht mehr als doppelt so hoch wie das minimale Alters/Invalidenrente pro Jahr sein darf. Bei Ehepartner werden beide Einkommen gesplittet. Liegt die Rente beider Ehepartner zusammengezählt über 150% der maximalen Einzelrente, werden die Leistungen beim Eintreten des zweiten Rentenfalls bis max. 150% gekürzt.

Dies kann zu gravierenden Liquiditätseinbussen im Alter führen.

Deshalb ist es wichtig, Ihre Rente durch Finanzdurchblick.ch berechnen zu lassen, damit Sie Lücken frühzeitig schliessen können.



Erziehungs- und Betreuungsgutschriften

Für Ihre Kinder erhalten Sie eine zusätzlich Betreuungsgutschrift bis das Kind 16 Jahre alt ist. Sie kriegen nur eine Gutschrift, egal wie viele Kinder Sie haben. Beispiel für ein Kind erhalten Sie 16 mal eine Erziehungsgutschrift. Haben Sie zwei Kinder, welche vom Alter her zwei Jahre auseinander liegen, erhalten Sie 18 mal eine Erziehungsgutschrift. Nur die Zeit bis das Kind 16 Jahre alt ist wird berücksichtigt nicht die Anzahl der Kinder. Bei Betreuungsgutschriften von pflegebedürftigen Verwandten besteht die gleiche Regel.


Was bedeutet Einkommenssplitting

Während der Ehejahren werden die erzielten Einkommen auf die Ehepartner zu gleichen Teilen gesplittet. Es werden 50% der beiden Einkommen auf das IK Konto gutgeschrieben.


Zeitpunkt der Pensionierung

Die ordentliche Pensionierung erfolgt bei Männern im Alter von 65 Jahren bei Frauen mit 64 Jahren. Sie haben jedoch die Möglichkeit, die Rente 1 Jahr maximal 2 Jahre vorzuziehen. Auch ein Aufschub von maximal 5 Jahren ist möglich. Bei einem Vorbezug wird die Rente gekürzt bei einem Aufschub erhalten Sie eine höhere Rente.

Gerne zeigen wir Ihnen auf, wie gross die Kürzung ist oder die Erhöhung bei einem Aufschub ist. Nutzen Sie unsere individuelle Vorsorgeanalyse der Finanzdurchblick.


Leistungen im Todesfall

Meistens ist ein Elternteil oder ein Ehepartner für das Einkommen einer ganzen Familie verantwortlich. Doch was passiert, wenn dieser unerwartet stirbt? Um diesen Einkommensausfall zu verhindern, bezahlt die AHV Leistungen an Witwen, Witwer, Waisen sowie auch bei geschiedenen Ehepartnern.

Finden Sie heraus, welche Leistungen Sie im Todesfall erhalten. Mit der Vorsorgeanalyse der Finanzdurchblick. So können Sie ihre Familie auch bei Lücken optimal absichern.


Die Invalidenversicherung IV

Die Versicherung bezahlt Leistungen bei Erwerbsunfähigkeit infolge Krankheit oder Unfall. Wichtigstes Ziel der IV ist die Wiedereingliederung der betroffenen Personen in eine mögliche auszuführende Erwerbstätigkeit.

Sie schützt Sie von den finanziellen Konsequenzen einer Erwerbsunfähigkeit.


Wann erhalte ich Geld der IV bei Invalidität? 

Die IV bezahlt Leistungen an Personen, die mindestens zu 40% erwerbsunfähig sind. Dabei steht die Eingliederung vor Rente im Zentrum. Die IV unterstützt Sie bei der Wiedereingliederung.

Wie viel an Leistungen Sie erhalten erfahren Sie bei einer Vorsorgeanalyse durch die Finanzdruchblick.


Was sind die Ergänzungsleitstungen?

In den meisten Fällen reichen die Leistungen der AHV oder IV für die minimalen Lebenskosten nicht aus. Geschweige die Fortführung des gewohnten Lebensstandards.

Wer in Existenznot ist hat Anspruch auf Ergänzungsleistungen. Die Voraussetzungen sind aber sehr strikt und individuell. Auf jedenfall ist es empfehlenswert sich Privat um Lücken im Vorsorgesystem zu kümmern. Lücken decken Sie mit einer Vorsorgeanalyse durch die Finanzdurchblick auf und können so reagieren.

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